Mühlenverband Rheinland
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Mühlen

Einst waren es die Dichter, die mit ihren Liedern und Gedichten über Mühlen am plätschernden oder sprichwörtlich rauschenden Bach auf die Mühlen aufmerksam machten. Auch manches Volkslied besang die alte Mühlenherrlichkeit. Sie alle trugen damit wesentlich zur Verbreitung der Mühlenromantik bei. Auch heute noch gehen von den einzelnen restaurierten, aber auch von den stillgelegten Mühlen, seien es Wind- oder Wassermühlen, ganz besondere Reize aus.

Jahrhundertelang waren die mit Naturkraft betriebenen Mühlen lebensnotwendig für die Versorgung der Menschen. Abhängig von den vorhandenen Energien wie auch von der Landschaftsform wurden unterschiedliche Mühlentypen entwickelt und gebaut.

Im nördlichen Rheinland, in den weiten flachen Ebenen des Niederrheins mit ständigem Westwind herrschen Windmühlen vor. Dort, wo das für das Fließen des Wassers notwendige Gefälle vorhanden ist, baute man Wassermühlen. Ihre Anzahl nimmt nach Süden und Osten stetig zu, bis sie die Windmühlen vollständig ablösen. Selbst die Fließkraft großer Flüsse wie Rhein und Ruhr wurde genutzt und trieb Räder und Mahlwerke der Schiffmühlen an. Standen weder Wind noch Wasser als Energie zur Verfügung, mussten Pferde in sogenannten Ross- oder Göpelmühlen das Mahlwerk in Gang setzen.

  

 

    Windmühlen

   Wassermühlen

   Entwicklung im Rheinland

   Standorte im Rheinland