Wassermühlen
Während am Niederrhein die ersten Windmühlen erst im 13. Jahrhundert verbürgt sind, wurden die Wassermühlen bereits im Zuge der mittelalterlichen Klostergründungen ins Rheinland gebracht und sind ab dem 9. Jahrhundert urkundlich belegt. Wassermühlen nutzen die Kraft des fließenden Wassers, die das Wasserrad in Bewegung setzt und mittels Wellen und Zahnrädern Mahlgänge, Schleifsteine, Stampf-, Säge- und Hammerwerke in Gang setzt. Entsprechend der Höhe, in der das Wasser auf das Rad auftrifft, unterscheiden wir drei Arten: oberschlächtig, mittelschlächtig und unterschlächtig.

Von den ehemals ca. 4000 Wassermühlen im Gebiet des Rheinischen Mühlenverbandes sind heute um die 100 noch (oder wieder) mit einem Wasserrad versehen. Mehr als 30 dieser technischen Kulturdenkmäler sind funktionsfähig und werden zu festgelegten Terminen für Besucher geöffnet.